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Über das Zukunftsgespräch

Viele kennen das Gefühl: Das Leben beschleunigt sich rasant. Das Prinzip "höher, schneller, weiter" erfasst Freizeit und Beruf, das Private und die ganze Gesellschaft. Wir sind ständig in Bewegung – aber wohin geht die Reise? Was gilt es zu tun, was zu lassen? Kurzum: Wie kommen wir wieder zu Atem? Diesen Fragen widmet sich das vierte Zukunftsgespräch im Bistum Osnabrück von September 2015 bis September 2016.

Das Zukunftsgespräch steht unter dem Leitwort "Damit sie zu Atem kommen" (Ex 23,12), das dem Buch Exodus entnommen ist. Die Geschichte der Befreiung des Volkes Israel aus dem Frondienst in Ägypten ist alles andere als ein Wellness-Programm, wie man es vielleicht für ein „Jahr des Aufatmens“ erwarten würde. Stattdessen regt die jahrtausendealte Erzählung zum Nachdenken an: über die Zwänge unserer Zeit, die Möglichkeit eines neuen Aufbruchs, über die Frage nach Gott in den Wüstenerfahrungen und die ungebrochene Bedeutung des Innehaltens, das uns und andere zu Atem kommen lässt.

So eröffnen sich Zugänge zu sozialen, kulturellen, liturgischen, spirituellen und körperlichen Aspekten des Aufatmens, die im Rahmen des Zukunftsgesprächs bedacht werden können. Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Verbände in unserem Bistum, aber auch jede und jeder Einzelne ist herzlich eingeladen, sich zu beteiligen: Damit wir am Ende des Jahres die Wege klarer sehen, die uns und andere wieder zu Atem kommen lassen.

Eckdaten zum Zukunftsgespräch 2015/16 im Bistum Osnabrück

Träger: Gemeinsamer Rat im Bistum Osnabrück (Vorsitz: Bischof Franz-Josef Bode)
Auftakt: 25.-26. September 2015, Versammlung der diözesanen Räte (LWH Lingen)
Abschluss: 3.-4. September 2016, Versammlung der diözesanen Räte (Haus Ohrbeck und Osnabrück)

Alle Gemeinden, Einrichtungen, Verbände und Gruppen im Bistum sind eingeladen, während des Jahres das Zukunftsgespräch vor Ort mitzugestalten.